Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister in Ringe/Neugnadenfeld

In der jüngsten Sitzung des Emlichheimer Samtgemeinderates ist Thomas Hesselink aus Neugnadenfeld zum neuen stellvetretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Ringe/Neugnadenfeld ernannt worden. Der 34-jährige, der alle Voraussetzungen für diese Funktion erfüllt, tritt die Nachfolge des kürzlich ausgeschiedenen Frank Langius an. Noch in der öffentlichen Ratssitzung wurde Hesselink von Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters offiziell in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen und vereidigt.   Auch Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke und der Neugnadenfelder Ortsbrandmeister Gerald Reinink grantulierten vor dem Haus Ringerbrüggen zur Ernennung.


16.03.2014

Feuerwehren leisteten 3100 Einsatzstunden

Mitgliederzahl wuchs auf 142 an

 

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Emlichheim konnten am Freitagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen. Verdiente Kameraden wurde geehrt und befördert sowie Führungskräfte zu Ehrenbeamten ernannt. Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters lobte die Arbeit der Feuerwehrleute und betonte: „Ihr seid, egal was kommt, immer zuverlässig bereit, eure Zeit und eure Gesundheit in den Dienst der Allgemeinheit zu investieren.“

hlw Emlichheim. Gemeindebrandmeister (GemBM) Daniel Loehrke eröffnete die Versammlung und rief zur Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden auf. Aus seinem Jahresbereicht ging hervor, dass den Wehren in Emlichheim, Hoogstede und Ring-Neugnadenfeld 142 aktive Feuerwehrfrauen und –männer angehörten. Bereits 18 Kameraden zähle die im Aufbau befindliche Wehr in Laar. Loehrke lobte die Kameraden/innen, die insgesamt 115 Einsätze gemeistert hätten und stellte heraus: „Die Halbierung der Fehlalarme auf zwölf ist erfreulich. Trotzdem ist jeder blinde Aalarm einer zuviel – insbesondere wenn unsere Kameradinnen und Kameraden nachts aus dem Schlaft gerissen werden.“

Bei Übungsdiensten sowie Aus- und Fortbildungen seien 8800 Stunden geleistet worden. Zudem seien 64 Fachlehrgänge auf Kreisebene und 16 an den Akademien für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und Celle absolviert worden. Daniel Loehrke freute sich, dass für den Brandschutzbedarfplan bereits viele Punkte aus dem Maßnahmenkatalog umgesetzt worden seien. Die digitale Alarmierung sei weiterhin ein Dauerbrenner. „Normalerweise soll moderne Technik den Menschen unterstützen. Hier hatte ich zeitweise den Eindruck, der Mensch muss die Technik unterstützen“, so Loehrke, der den Vertretern der Politik und Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit dankte.

Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters stellt heraus, dass man mit dem Feuerwehrbedarfsplan die Weichen für die Zukunft gestellt habe. „Es ist kein Plan für die Schublade geworden, sondern wir leben den Brandschutz nach diesem Modell ganz intensiv. Ich glaube, dass wir damit als erste Kommune in der Grafschaft ein Zeichen gesetzt haben, und man vielerorts in Sachen Feuerwehr auf Emlichheim schaut. Ich bin absolut beeindruckt und sehr zufrieden, wie engagiert sich dabei alle einbringen, und ich finde es auch vorbildlich, dass man hier keine Neiddebatten ’wer bekommt was?’ unter den Wehren führt, sondern alle an einem Strang ziehen.“

Die Gründung der Feuerwehr in Laar habe richtig Fahrt aufgenommen. „Unsere Aktionen stießen auf ’brennendes Interesse’, denn mittlerweile sind von den 18 Kameraden neun zu Feuerwehrmännern ernannt worden“, so Kösters. „Ein Gebäude für Dienstabende ist eingerichtet und es gibt auch schon ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25).“ Vom Bund forderte sie unbedingt den alten GW- Meß in Emlichheim zu erneuern. „Der Katastrophenfall kann jederzeit eintreten, denn es gibt hier mittlerweile so viele Betriebe, die ein erhöhtes Gefahrenpotential mit sich bringen, dem wir mit unserer Ausstattung vor Ort im Ernstfall nicht entgegentreten können. Wir brauchen in der Niedergrafschaft genau wie in der Obergrafschaft eine Dekontaminationsausstattung. Aber ich bin sicher, dass wir hier eine gemeinsame Lösung finden.“

Die Verwaltungschefin lobte das Engagement der Feuerwehrfrauen und –männer und meinte: „Ihr habt in gewisser Weise mit dem Eintritt in die Feuerwehr auch eine Entscheidung fürs Leben getroffen, die euch keinen Reichtum bringt. Es ist erwiesen, wer anderen hilft, lebt länger und ist zufrieden! Eine aktuelle Umfrage 2013 nach den angesehensten Berufen ergab, dass der Feuerwehrmann ganz oben steht! Ihr seid die Gruppe, denen man sogar sein Leben anvertraut. Und das können nur ganz wenige Berufsgruppe sonst von sich behaupten. Darauf könnt ihr sehr stolz sein!“

Gemeindejugendfeuerwehrwart Rainer Teunis informierte über die 56 Jugendfeuerehrmitglieder in Emlichheim, Hoogstede und Ringe/Neugnadenfeld. Hier seien 163,5 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 110 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet worden. Für die Betreuer fielen für Aus- und Fortbildung sowie Vorbereitungen 718 Stunden an. Über die Erfahrungen mit der Emlichheimer Kinderfeuerwehr „Feuerfüchse“  berichtete Achim Hesselink. Die zwei Mädchen und zehn Jungen von sechs bis zehn Jahre hätten an den von ihren Betreuer in 144 Stunden vorbereiteten 34 Gruppenstunden teilgenommen.

Die Aktivitäten der 33 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung stellte Jan Tieneken heraus. Gemeindesicherheitsbeauftragter Thorsten Johannsen erklärte, dass neben den Brandeinsätzen, die technische Hilfeleistung immer wichtiger werde. „Hier drohen überall Gefahren für die Einsatzkräfte“, so Johannsen, der von drei im letzten Jahr gemeldeten Dienstunfälle sprach und betonte: „Denkt stets daran, dass die Sicherheit immer zuerst bei euch selber beginnt. Achtet auf eure Kameradinnen sowie Kameraden und weist sie auf mögliche Gefahren hin.“

Regierungsbrandmeister Frank Knöpker stellte die Kameradschaft als wesentlichen Bestandteil für der Arbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr heraus. Für seine 25-jährige Dienstzeit in der Wehr Ringe-Neugnadenfeld verlieh er Dietmar Krüger das Niedersächsische Ehrenzeichen und für 40 Jahre Wilhelm Reinink, der in Emlichheim seinen Dienst versieht. Seit 50 Jahren gehören Heinrich Nykamp und Siegfried Rahn zur Wehr in Ringe-Neugnadenfeld. Sie erhielten das goldene Ehrenzeichen vom Landesfeuerwehrverband. Knöpker dankte stellvertretend für alle Partnerinnen der Kameraden Loni Nykamp mit Blumen, die ihrem Mann stets den Rücken gestärkt habe. Daniela Kösters überreichte wertvolle Umschläge an die Jubilare.

Überrascht war Thorsten Johannsen, der für sein Engagement in der Unfallverhütung mit der goldenen Ehrennadel der Feuerwehr-Unfall-Kasse Niedersachsen ausgezeichnet wurde. Samtgemeindebürgermeisterin Kösters berief mit dem Diensteid Maik Hübel als Ortsbrandmeister von Hoogstede ins Ehrenbeamtenverhältnis. Helmut Tieneken als stellvertretenden Gemeindebbrandmeister wurde zum Hauptlöschmeister befördert . Marco Stöffer und Marcel Jürriens wurden zum Löschmeister, Henning Hesselink, Helmut Tieneken, Rainer Teunis und Maik Hübel zum Hauptlöschmeister befördert. Zum Schluss der Versammlung wurden aktuelle Themen angesprochen. Quelle: H.Lindwehr

 

Zum Foto:

Daniela Kösters (4. v. rechts) sprach stellvertretend für alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren Frank Knöpker, Dietmar Krüger, Heinrich Nykamp,  Rainer Teunis, Wilhelm Reinink, Marco Stöffer, Thorsten Johannsen, Henning Hesselink, Siegfried Rahn, Marcel Jürriens, Maik Hübel, Helmut Tieneken und Daniel Loehrke ( v. links) ihre Anerkennung aus.Foto: Lindwehr


13.01.2014

Feuerwehr Ringe-Neugnadenfeld verzeichnet 23 Einsätze im Jahr 2013

Die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld ist im vergangenen Jahr zu insgesamt 23 Einsätzen ausgerückt. Mit sieben Brand- und 13 technischen Hilfeleistungen sowie ein Fehlalarm seien die Feuerwehrleute  zu Einsätzen gerufen worden, berichtete Ortsbrandmeister Gerald Reinink vor kurzem bei der Jahreshauptversammlung. Die Anzahl der Einsatzstunden blieb mit rund 464 jedoch fast unverändert gegenüber Vorjahr.

Ein besonderes Augenmerk habe einmal mehr dem Unfallgeschehen auf der Kreisstraße 19 gegolten, so Reinink weiter. Hier kam am 21. November der neu angeschaffte Rettungssatz zum Einsatz. Bei einem verunfallten PKW mussten die Feuerwehrleute das Dach abtrennen, um eine schonende Menschenrettung durchführen zu können. Hier zeichnete sich die gute Ausbildung ab, die die Kameraden seit der Anschaffung des Rettungssatzes begonnen haben.

Die Mitgliedsstärke lag zum Jahresende bei 28 Aktiven mit einem Altersdurchschnitt von 34,8 Jahren und 10 Kameraden in der Altersabteilung.  Mit 17 Jungen und einem Mädchen sei die Jugendfeuerwehr gut ausgestattet, so Jugendfeuerwehrwart Frank Langius. Ortsbrandmeister Gerald Reinink freue sich, dass zu Beginn des Jahres Christin Waldmann, Martin Bauer und Thorben Vedder in die Aktive Wehr übernommen werden konnten. Des Weiteren wurde Jan Egberink aus der Ortsfeuerwehr Wilsum in die Wehr aufgenommen.

Vom weiteren Dienstgeschehen berichtete der Stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Langius. Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld leisteten eine Gesamtstundenanzahl von 3061,5 Stunden und die  Dienstbeteiligung lag bei 63,56 Prozent. Nick Langius, Björn Reinink und Thorsten Johannsen dankte Frank Langius für die häufigste Teilnahme an den Dienstabenden.

An Aus und Weiterbildung nahmen teil: Frank Langius Zugführerlehrgang, Ulrich Mecklenburg Truppführerlehrgang, Gerald Reinink Leiter einer Feuerwehr, Annalena Gahr, Björn Reinink, Dirk Lügtenaar und Nick Langius Truppmann 1 und Sprechfunkerlehrgang, Rainer Kortmann Truppmann 2 ,Andreas Zager Fahrsicherheitstraining, Hendrik Nykamp, Marco Johannsen, Udo Mertz, Jörn Robbert  Kettensägenausbildung Modul 4. Eine Heißausbildung in einem Brandübungsontainer absolvierten acht Kameraden der Ringer Feuerwehr.

Bei anstehenden Wahlen wurde Hendrik Nykamp zum Gerätewart gewählt. Jürgen Reinink wurde zum Zeugwart gewählt. Beförderungen und Ernennungen standen auf der Tagesordnung,so beförderte Ortsbrandmeister Reinink  Hendrik Nykamp zum Hauptfeuerwehrmann. Annalena Gahr erhielt eine Ernennung zur Feuerwehrfrau, Björn Reinink, Dirk Lügtenaar und Nick Langius wurden zum Feuerwehrmann ernannt.

Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke  bedankte sich für die geleistet Arbeit, welche die Ringer Feuerwehrmänner und Frauen vollbracht haben.

Phillip Krebs, Sprecher der Alters und Ehrenabteilung wünschte der Einsatzabteilung ein gesundes und unfallfreies neues Jahr.

Bürgermeister Albert Stegemann überbrachte die Grüße vom Ringer Gemeinderat. Er bedankte sich bei den Feuerwehrfrauen und Männern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Foto v.l.n.r

Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke, Christin Waldmann, Thorben Vedder, Martin Bauer, Annalena Gahr, Hendrik Nykamp, Björn Reinink, Nick Langius, Dirk Lügtenaar, Ortsbrandmeister Gerald Reinink, Bürgermeister Albert Stegemann


29.10.2013

LKW-Rettung stellt Feuerwehren vor große Herausforderungen

30 Feuerwehrmänner und Frauen aus der Samtgemeinde Emlichheim trafen sich am Samstag den 26.10.2013 zu einem Lehrgang. Unter real Bedingungen und mit Unterstützung von erfahrenen Ausbildern der Firma Weber Hydraulik Frans van Maurik und Mike Freienstein, konnte an eine LKW-Kabine zuvor Theoretisches Erlerntes in die Praxis umgesetzt, sowie Neues ausprobiert werden. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit LKW-Beteiligung wird, aufgrund der erhöhten Verkehrsdichte auch auf den Grafschafter Straßen, in den kommenden Jahren steigen. Deshalb ist es wichtig für die Feuerwehren sich bestmöglich darauf vorzubereiten. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Konstruktion der LKWs und der daraus sich ergebenden Probleme gelegt. Neben den bereits in den letzten Jahren gemachten Schulungen zur Rettung von verunfallten Personen aus Pkws konnte nun in Zusammenarbeit mit der Firma Weber-Hydraulik eine Weiterbildung der besonderen Art in Emlichheim organisiert werden. Die Maße und Gewichte von LKWs stellen die Feuerwehren bei Unfällen meist vor große Herausforderungen. Die verunfallten Personen sind oft nur schwer zu erreichen und die Arbeit mit den Rettungsgeräten in der Höhe ist beschwerlich und kräftezehrend. Bei der Übungsstation wurde ein Unfall mit einem von dem Autohaus Hilberink aus Emlichheim zur Verfügung gestellten LKW simuliert. Parallel zur Stabilisierung von Fahrgestell und abgerissenen Fahrzeugkabine wurde eine neu angeschaffte Rettungsbühne aufgebaut und ein Bereitstellungsplatz für Rettungsgeräte eingerichtet. Nach den ersten Arbeiten konnte eine Schnittreihenfolge zur Befreiung von eingeklemmten Personen in einer LKW-Fahrerkabine trainiert werden. Anschließend wurden am selben Fahrzeug weitere Befreiungsmöglichkeiten geübt. Neben den Übungen am LKW wurde auch an zwei PKW geübt, besondere Ausrüstungsgegenstände und Abstützungssysteme erprobt. In drei Gruppen aufgeteilt hatten alle Lehrgangteilnehmer die Möglich ihr Fachwissen zu erweitern. Verkehrsunfälle dieser Art erfordern ein hohes Ausbildungsniveau der Feuerwehren, moderne Rettungsgeräte sowie technische Informationssysteme, um den Anforderungen gerecht zu werden. Gemeindebrandmeister Daniel Löhrke bedankte sich bei der Firma Weber-Hydraulik. Ein großes Dankeschön ging auch an das Autohaus Hilberink, der das Firmengelände, sowie den ausrangierten LKW zur Verfügung gestellt hat. Einen weiteren Dank richtete Löhrke an die Samtgemeinde Emlichheim, die den Lehrgang mit finanziellen Mitteln ermöglicht haben. 

 

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11.08.2013

Tag der offenen Tür bei der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld

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02.08.2013

Ferienpassaktion bei der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld

Es war wohl der heißeste Tag im August dieses Jahres und deshalb war es kein Wunder, das bei der diesjährigen Ferienpassaktion am Freitag den 02.08.2013 bei der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld die Wasserspiele das absolute Highlight waren. Die zahlreich erschienenen Kinder ließen es sich nicht nehmen, sich mit dem frischen Nass abzukühlen. Auch sorgten die Kameraden der Ringer Wehr mit ihren Frauen für durstlöschende Getränke. Rundfahrten mit einem Feuerwehrauto wurde ebenfalls angeboten. Die Kinder hatten weiter die Möglichkeit, sich über die Persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes zu informieren. Zwei Kameraden entschlossen sich spontan, trotz der hohen Temperaturen, sich in voller Montur unter Atemschutz zu präsentieren.
 


01.07.2013

Neue Feuerwehrspitze in der Samtgemeinde Emlichheim

Loehrke löst Rex als Gemeindebrandmeister ab

ab Emlichheim. Führungswechsel an der Feuerwehrspitze in der Samtgemeinde Emlichheim: Daniel Loehrke aus Hoogstede ist vor einigen Tagen zum neuen Gemeindebrandmeister berufen worden. Sein erster Stellvertreter ist Helmut Tieneken aus Emlichheim, zweiter Stellvertreter Wilfried Habers aus Neugnadenfeld.

Der 34 Jahre alte Daniel Loehrke ist Nachfolger von Uwe Rex aus Neugnadenfeld, dessen Amtszeit am Sonntag ausgelaufen ist. Nicht wieder zur Wahl gestellt hat sich auch der bisherige stellvertretende Gemeindebrandmeister Udo Jacobsen aus Emlichheim, dessen Amtszeit ebenfalls Ende Juni endete. Die neuen Stellvertreter üben ihr Amt kommissarisch aus, da noch ein Lehrgang aussteht.

Nach der Samtgemeinderatssitzung, in der das neue Trio ernannt wurde, gab es am Haus Ringerbrüggen eine kleine, feierliche Verabschiedung von Uwe Rex und Udo Jacobsen, zu der viele Feuerwehrleute erschienen waren. Kreisbrandmeister Uwe Vernim bescheinigte den beiden, ihren Nachfolgern eine „vernünftige Feuerwehr“ zu übergeben. Daniel Loehrke, bisher stellvertretender Gemeindebrandmeister, sagte, dass die beiden ein hohes Maß an Verantwortung getragen hätten. Aber auch der Spaß sei nicht zu kurz gekommen.

Daniela Kösters, Bürgermeisterin der Samtgemeinde, erklärte, dass Uwe Rex und Udo Jacobsen als Team wahrgenommen wurden, die Zusammenarbeit habe sich sehr kollegial und vertrauensvoll gestaltet. Sie bedaure, dass sie nicht mehr für die Führungsspitze zur Verfügung stehen und meinte: „Mir hat die Arbeit mit euch wirklich Spaß gemacht.“

Foto u. Text: Andre Berends / Grafschafter Nachrichten

Foto: v.l.n.r

Daniela Kösters, Udo Jacobsen, Helmut Tieneken, Daniel Loehrke, Wilfried Habers, Uwe Rex, Uwe Vernim, Gerhard Trüün.


08.03.2013

Feuerwehren der Samtgemeinde Emlichheim zogen Bilanz

In Laar wird neue Wehr gegründet

Erhöhung der Aufwandentschädigungen für die Feuerwehren

10890 Stunden ehrenamtliches Engagement

 

In der Jahreshauptversammlung der drei Feuerwehren der Samtgemeinde Emlichheim stellte deren Bürgermeisterin Daniela Kösters deutlich den hohen Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehren (FF) heraus. Sie wartete mit zwei Überraschungen auf: Die Aufwandentschädigung für die Feuerwehren würden erhöht und in Laar eine neue FF gegründet. Dies sei ein historischer Moment, der in die Geschichtsbücher der Samtgemeinde eingehen werde, betonte Kösters, die besonders die neuen Laarer Kameraden begrüßte.

Der besondere Gruß von Gemeindebrandmeister Uwe Rex galt  den Ehrenbrandmeistern Philip Krebs, Zein Hans, Fritz Mertz und Willi Klümper. Nach dem Gedenken die verstorbenen Kameraden verlas Wilfried Habers das Protokoll. Rex stellte in seinem umfassenden Jahresbericht heraus, dass von den vier aktiven Kameradinnen und 120 Kameraden der Wehren in Emlichheim, Hoogstede und Ringe / Neugnadenfeld im letzten Jahr 92 Einsätze gemeistert worden sein. Insgesamt sein mit der Aus und Fortbildung 10890 Stunden geleistet worden.

Uwe Rex betonte, dass ihm besonders die 24 Fehlalarme (17 im Vorjahr) ein Dorn im Auge sein. „Ein Großteil wurden zum Ärgernis der Einsatzkräfte durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. So sind sie teilweise bis zu dreimal in einer Nacht zum selben Objekt gerufen worden, um immer wieder festzustellen, das kein Schadensfall vorlag.“ 53 Lehrgänge seien an den niedersächsischen Feuerwehrakademien sowie auf Kreis- und Samtgemeindeebene von den Einsatzkräften, die ein Durchschnittsalter von 35,1 Jahren hätten, absolviert worden. Ebenso sei die Kameradschaftspflege nicht zu kurz gekommen. Rex dankte ausdrücklich den Vertretern der Politik und Verwaltung für die sehr gute Unterstützung und Zusammenarbeit.  

Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters führte an, dass in der FF neben den sehr zeitaufwendigen Aus- und Fortbildungsdiensten die schwierigen Einsätze bei Tag oder Nacht hohe physische Anforderungen stellten. Bei Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten oder Toten würden sie zudem psychisch belastet. „Ihr gebt dabei alles und setzt manchmal sogar euer eigenes Leben aufs Spiel, um anderen in Not geratenen zu helfen. Das kann man nicht hoch genug loben, denn es ist keineswegs selbstverständlich. Wir müssen einfach wieder mehr dahin kommen, dass der Einsatz der FF breitere Akzeptanz findet“, betonte Kösters.

Die Verwaltungschefin erklärte, dass vielerorts über fehlenden Nachwuchs geklagt werde und meinte: „Wir stehen dank der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit sehr gut da.“ Als Highlights des verstrichenen Jahres stellte sie die Gründung der Kinderfeuerwehr „Feuer-Füchse“ mit aktuell zwei Mädchen und zehn Jungen sowie das Jubiläum „40 Jahre Jugendfeuerwehr“ in Emlichheim heraus. „In die Geschichtsbücher der Samtgemeinde wird eingehen, dass wir hier keine Feuerwehr schließen, sondern eine neue in Laar gründen werden“, erklärte Kösters, die die neuen Laarer Kameraden in der Versammlung begrüßte und allen dankte, die sich in den Feuerwehren engagierten. „Wir schaffen die Rahmenbedingungen und ihr leistet die unbezahlbare Arbeit zum Wohl aller“, betonte Daniela Kösters.

Zum leidlichen Problem mit den digitalen Funkmeldern sagte die „resolute“ Bürgermeisterin mit deutlichen Worten: „Die Samtgemeinde hat die Zusagen der Firma, dass sie dies Problem im Rahmen der Gewährleistungsfrist bis Ostern lösen werde. Wenn das nicht gelöst wird, dann gibt es Ärger.“ Erfreulich sei, dass die Erhöhung der Aufwandentschädigung für die FF nur noch durch den Rat abgesegnet werden müsse.

Gespannt warteten alle auf den Tagesordnungspunkt „Beförderungen“. Freuen durften sich Thomas Hesselink und Heiko Ensink, die zum Löschmeister, sowie Henning Hesselink, Maik Hübel und Reiner Teunis, die zum Oberlöschmeister befördert wurden.Ein Präsent und viele lobende Worte gab es für Albert Paul, der nach 22 Jahren sein Amt als Gemeindejugendfeuerwehrwart (GemJFW) in die Hände von Reiner Teunis übergeben hat.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ulli Bölt berichte aus dem Geschehen der Kreisfeuerwehr, bevor er Heiner Hesselink, Hendrik und Harald Slikers sowie Maik Hübel das niedersächsische Ehrenzeichen für 25 Dienstjahre verlieh. Für 40 Jahre ehrte er Heinz Peters, Heinz Thösink,  Johannes Fickers und Jan Hendrik Brink. Das goldene Ehrenzeichen erhielten für 50 Dienstjahre Lukas Brengen, Zein Hans und Wilhelm Kortmann. Für die ihnen immer treu zur Seite stehenden Ehefrauen gab es Blumenbuketts.   

Gemeindesicherheitsbeauftragter Thorsten Johannsen berichte von vier Dienstunfällen und meinte, dass jeder Unfall sei einer zuviel sei. Er habe im letzten Jahr in den drei FF Sicherheitsbelehrungen durchgeführt. Der neue GemJFW Reiner Teunis zählte die Aktivitäten der JF Emlichheim, Hoogstede und Ringe/Neugnadenfeld auf. Hier würden von den Jugendwarten und Betreuern sieben Mädchen und 56 Jungen in hervorragender Weise mit Spiel und Sport an den Feuerwehrdienst herangeführt. Gerbert Helweg von der Samtgemeindeverwaltung referierte zum Thema „Gründung einer Feuerwehr“ und Zein Hans ließ die die Aktivitäten der 34 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilungen Revue passieren. Zum Schluss gab Uwe Rex bekannt, dass es die letzte Jahresdienstversammlung unter seiner Regie gewesen sei. „Meine Dienstzeit und die meines Stellvertreters Udo Jakobsen endet am 30 Juni 2013. Wie bewerben uns nicht mehr für die Ämter.“

Text: Hermann Lindwehr


15.01.2013

Vier Neuaufnahmen bei der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld

Neues Rettungsgerät angeschafft

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Ringe Neugnadenfeld konnte Ortsbrandmeister Gerald Reinink neben zahlreich erschienenen Feuerwehrkameraden, Bürgermeister Albert Stegemann, den stellv.Kreisbrandmeister Ulli Bölt sowie den Gemeindebrandmeister Uwe Rex und die Alters- und Ehrenabteilung begrüßen.

Ulli Bölt, sowie der Gemeindebrandmeister Uwe Rex und Albert Stegemann richteten ihre Grußworte an die anwesenden Kameraden. Bölt berichtete über die Digitale Alarmierung.
Der Bürgermeister der Gemeinde Ringe freute sich über die Einladung und überbrachte einen Gruß des Gemeinderates.

Ortsbrandmeister Reinink berichtete über die 24 Einsätze, die es in 2012 gab. Sie teilten sich wie folgt auf: 6 Brandeinsätze, 7 technische Hilfeleistungen und 8 Fehlalarme. An Einsatzstunden kamen so 310 Stunden zusammen. Drei Übungen wurden ebenfalls absolviert. Zusammen mit den Dienstabenden und weiteren Aktivitäten wurden 2800 Stunden geleistet.

 

Insgesamt nahmen 8 Mitglieder der Ringer Wehr an Weiterbildungsmaßnamen auf Gemeinde- oder Kreisebene sowie auf Landesebene teil.
Die Mitgliederzahl betrug zum 31.12.2012 insgesamt 57 Kameraden. Davon sind 26 Mitglieder in der Einsatzabteilung (Durchschnittsalter 35.4 Jahre). 20 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr. Der Alters und Ehrenabteilung gehören 11 Mitglieder an. Neu in der Ortsfeuerwehr aufgenommen wurde als Quereinsteiger Dirk Lügtenaar. Aus der Jugendfeuerwehr wurden Annalena Gahr, Björn Jan Reinink und Nick Langius. aufgenommen. Alle drei aus der Jugendfeuerwehr sind schon in der dritten Generation in der Feuerwehr. Erfreut zeigte sich Reinink, das die vom Brandschutzbedarsfplan vorgesehene Beschaffung eines Rettungsgeräts nebst Zubehör für die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld im Januar 2012 angeschafft wurde.

Phillip Krebs, Sprecher der Alters und Ehrenabteilung, bedankte sich bei den Aktiven Kameraden für die geleistete arbeit.

Über die Jugendfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwart Frank Langius. Er blickte auf ein aufregendes Jahr 2012 zurück.
So wurden viele Termine wahrgenommen, zahlreiche  Veranstaltungen wurden besucht. Das Highlight war aber sicherlich das Zeltlager in Westoverledingen im Juli 2012. Viel Spaß hatten hier die Jugendlichen der Ringer Jugendfeuerwehr. Hervorzuheben sie die hervorragende Dienstbeteilung der Jugendlichen, sie lag im Jahr 2012 bei 94%. Abschließend bedankte sich Frank Langius bei allen, die ihn und sein Betreuerteam so gut unterstützt haben.

Eine Beförderungen, sowie Wahlen, waren auch dieses Mal Bestandteil der Tagesordnung.
Reinink beförderte Marco Johannsen zum Hauptfeuerwehrmann. Marko Johannsen und Willi Habers wurden als Beisitzer im Ortskomando gewählt, Thomas Hesselink und Frank Langius als Beisitzer im Gemeindekomando. Der Kassenwart Friedo Helweg, der Atemschutzgerätewart Marco Johannsen, der Schriftführer Rene Klompmaker, sowie der Gerätewart Heiko Züwerink wurden von den Kameraden wieder gewählt. 

Foto: Feuerwehr Emlichheim/H.Gosink

v.l.n.r. Stellv.Kreisbrandmeister Ulli Bölt, Marco Johansen, Annalena Gahr, Dirk Lügtenaar, Nick Langius, Björn Jan Reinink,  Ortsbrandmeister Gerald Reinink, Bürgermeister Albert Stegemann ,Gemeindebrandmeister Uwe Rex

Im Bildvordergrund das neuen Rettungsgerät 


Ferienpassaktion der Ortsfeuerwehr Ringe- Neugnadenfeld

 

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am Freitag, den 24. 08. über 80 Kinder, im Alter bis 12 Jahren, am Feuerwehrhaus in Neugnadenfeld ein. Von 15 bis 18 Uhr konnten sie sich auf der Hüpfburg austoben, den Wasserflipper ausprobieren, den Umgagng mit Schläuchen beim Schlauchkegeln üben oder mit der Kübelspritze ihre Treffsicherheit testen. Als Highlight standen jedoch die Rundfahrten  mit dem Löschfahrzeug an. Um den großen Ansturm  zu bewältigen, drehte der MTF ebenfalls seine Runden. Wer dann noch Abwechslung brauchte, konnte sich Filme auf der Großbildleinwand im Aufenthaltsraum anschauen oder auf der großen Wiese hinterm Feuerwehrhaus Fußball spielen. Als Verpflegung wurden Getränke, Süßes und für jedes Kind ein Eis angeboten. 

 


03.07.2012

Lehrgang mit einer Rettungssäge

(H.G.)Bei einer Ausbildung mit einer Rettungssäge hatten 21 Kameraden der Gemeindefeuerwehr Emlichheim die Möglichkeit, sich an verschiedenen Werkstoffen zu versuchen. Helmut Tieneken hatte den Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter der Firma Engbers Söhne, Berend Prins vorbereitet. In einer vorherigen Theoretischen Unterweisung wurden die Feuerwehrmänner auf den Praktischen Teil des Lehrgangs vorbereitet. In dem Praktischen Teil wurde unter der Leitung der Stihl-Mitarbeiter Jens Gärtner und Jürgen Becker, an den Verschiedenen Materialen geübt. So wurden mit der Rettungssäge so genannte Sandwichplatten, Panzerglas, Blechplatten, aber auch Holzstämme zersägt. 


09.03.2012

Jahresmitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Emlichheim für das Jahr 2011 im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Hoogstede

Zur diesjährigen Jahresmitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Emlichheim mit den Ortsfeuerwehren Emlichheim, Hoogstede und Ringe-Neugnadenfeld begrüßte Gemeindebrandmeister Uwe Rex die aktiven Kameradinnen und Kameraden, die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung, die Ehefrauen - der im laufe des Abends für langjährige Mitgliedschaft geehrten Kameraden, jeweils eine Abordnung der Polizei Emlichheim und des DRK Ortsvereins Hoogstede. Des Weiteren wurde die Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters und der Gemeindebürgermeister Hoogstede, Fritz Behrens begrüßt. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden aus dem Jahr 2011 wurde das Protokoll verlesen und durch die anwesenden Kameraden genehmigt.

Nach dem allgemeinen Teil der Jahresmitgliederversammlung wurden von dem Stellvertretenden Kreisbrandmeister Ulrich Bölt und der Samtgemeindebürgermeisterin insgesamt 12 Kameraden für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen geehrt.

Eine Besonderheit dabei, Vater und Sohn können zusammen auf 75 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr zurück blicken.

Im Anschluss daran wurden 3 Kameraden zum Löschmeister, 1 Kamerad zum Oberlöschmeister, 1 Kamerad zum Haupt-löschmeister und 1 Kamerad zum Brandmeister vom 2. Stellvertretenden Gemeindebrandmeister befördert. Nach Erreichung des 62. Lebensjahres wurde nach 38 Dienstjahren ein Kamerad in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.

Nach eine kurzen Pause berichteten noch der Gemeindejugendfeuerwehrwart und der Gemeindesicherheitsbeauftragte über die Ereignisse des letzten Jahres.

Mit einem Imbiss und einem kleinen Umtrunk endete der Abend.

Quelle:R.T.R Media

Ein ausführliches Video von der Versammlung hier: R.T.R Media

Hier die, am 9 März, Geehrten und Beförderten Kameraden.

Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft:

Jürgen Reinink, OF Ringe/Neugnadenfeld

Helmut Tieneken, OF Emlichheim

Geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft:

Steven Hans, OF Hoogstede

Jan Gosen, OF Hoogstede

Gerhard Hessels, OF Hoogstede

Heinz Masselink, OF Hoogstede

Johann Berlink, OF Emlichheim

Gerit Jan Bouwkamp, OF Emlichheim

Geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft:

Jan Tieneken, OF Emlichheim

Wilhelm Klümper, OF Emlichheim

Wolfgang Leonhard, OF Emlichheim

Lukas Lügtenar, OF Emlichheim

Hier die beförderten Kameraden:

Henning Hesselink zum Löschmeister, OF Hoogstede

Heiko Züwerink zum Löschmeister, OF Ringe/Neugnadenfeld

Sascha Jung zum Löschmeister, OF Emlichheim

Jens Gosen zum Oberlöschmeister, OF Hoogstede

Frank Langius zum Hauptlöschmeister, OF Ringe/Neugnadenfeld

Gerald Reinink zum Brandmeister, OF Ringe/Neugnadenfeld

Übertritt in die Alters und Ehrenabteilung:

Willi Reinink, OF Emlichheim  

 


Hier einige Fotos von dem neuen Rettungssatz in unserem Gerätewagen.


Jahreshauptversammlung bei der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld
Hydraulisches Rettungsgerät kommt im Februar
 
13.01.2012
Die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld rückte vergangenes Jahr zu insgesamt 23 Einsätzen aus.
Sie teilten sich wie folgt auf: 13 Brandeinsätze mit 457,5 Stunden, 3 technischen Hilfeleistungseinsätzen mit 43,5 Stunden und 7 Fehlalarme mit 37 Stunden. Daher leisteten die 28 Aktiven 538 Stunden bei Einsätzen. Dieses berichtete Ortsbrandmeister Gerald Reinink bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Ein besonderes Augenmerk bei den Einsätzen galt nach Reininks Worten die Nachbarschaftlichen Löschhilfen im Hoogsteder und Twister  ( LK Emsland) bereich. Im Hoogsteder Löschbezirk brannte durch Fahrlässige Brandstiftung eine 2,5 Hektar große Moorfläche. Im Löschbezirk der Emsländischen Feuerwehr Twist wurden die Neugnadenfelder Feuerwehrmänner zu einem Scheunenbrand angefordert.
Hoffnungsvoll blickte die Ortsfeuerwehr auf den Brandschutzbedarfsplan, der im Jahr 2011 vom Samtgemeinderat verabschiedet wurde. Hier wurde deutlich darauf hingewiesen, dass ein Hydraulisches Rettungsgerät für die Ringer Feuerwehr unverzichtbar sei.
Auch die Kreisleistungswettbewerbe vom 25. Juni 2011, die von den Ringer Wehrmännern organisiert wurde, war eine sehr gelungene Veranstaltung, so Reinink. Ein Tag der offenen Tür am 26. Juni wurde bei der Bevölkerung gut angenommen. Er bedankte sich bei seinen Kameraden für die gute Vorbereitung.
Vom weiteren Dienstgeschehen berichtete der Stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Langius. So seien wieder eine Fülle von Veranstaltungen, Lehrgängen und Dienstabende besucht beziehungsweise organisiert worden. Die Dienstbeteiligung habe 2011 bei 72 Prozent gelegen. Die Kameraden der Feuerwehr Ringe haben an 24 Diensten 1137,5 Stunden erbracht. Für Lehrgänge, Arbeiten im Feuerwehrhaus kamen noch mal 872,4 stunden zusammen.
Bei der Jugendfeuerwehr lag die Beteiligung an den 27 Dienstabenden bei 83 Prozent, berichtete Jugendfeuerwehrwart Frank Langius. Es zeige sich, so Langius, dass die 12 Jungen und 3 Mädchen ein reges Interesse an der Jugendfeuerwehr hätten. Mit einer Gruppe nahm die Jugendfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld am Kreisjugendfeuerwehrtag in Georgsdorf teil. Hier erreichten die Jugendlichen bei den Geschicklichkeitsspielen einen hervorragenden zweiten Platz.
Gemeindebrandmeister Uwe Rex übernahm das Wort für den ersten Stellvertretenden Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke, der sich entschuldigen lies. Er verwies noch mal auf den Brandschutzbedarfsplan. Die Zusammenarbeit mit der beauftragten Rinke-Gruppe, die das Gutachten für die Samtgemeinde Emlichheim erstellte, sei hervorragend gewesen.
Der Bürgermeister aus Ringe, Albert Stegemann bedankte sich für die Einladung und betonte, das die Gemeinde Ringe immer ein offenes Ohr für die Belange der Ringer Feuerwehr hat. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit, die die Wehrmänner Ehrenamtlich geleistet haben.
Jochen Bauer, der das Amt des Ortsbrandmeisters bis Oktober 2011 zwölf Jahre Inne hatte, bedankte sich bei der Wehr für die gute Zusammenarbeit. Er wünschte seinem Nachfolger Reinink alles Gute.
Sicherheitsbeauftragter Thorsten Johannsen teilte mit, dass es im Jahr 2011 bei der Ringer Feuerwehr keine Unfälle gab.
Gerald Reinink ernannte Rainer Kortmann und Kevin Stegink zu Feuerwehrmänner. Des Weiteren Beförderte Reinink die Kameraden Marco Johannsen, Friedo Helweg, Hendrik Heerspink, Rene Klompmaker und Markus Pieper zu Oberfeuerwehrmänner. Erwähnenswert ist hier, dass alle Ernannten und Beförderten Kameraden aus der Jugendfeuerwehr kommen. 
v.l.n.r.
Stellv. Ortsbrandmeister Frank Langius, Gemeindebrandmeister Uwe Rex, Rainer Kortmann, Hendrik Heerspink, Kevin Stegink, Markus Pieper, Frido Helweg, Marco Johannsen, Rene Klompmaker, Bürgermeister Albert Stegemann und Ortsbrandmeister Gerald Reinink.
Foto:Feuerwehr Emlichheim/Hartmut Gosink 

Kameraden verabschieden amtierenden Ortsbrandmeister

Am 31. Oktober 2011 endet die Amtszeit des amtierenden Ortsbrandmeister Jochen Bauer. Aus diesem Anlass wurde er am 25. Oktober mit einem Hausbesuch überrascht. Die aktive Einsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und Kameraden der Alters- u. Ehrenabteilung, maschierten in den frühen Abendstunden in Begleitung der Fahrzeuge zum Wohnsitz des Ortsbrandmeisters.

Völlig verblüfft öffnete Kamerad Bauer und zeigte sich freudig überrascht. Nach kurzem Aufenthalt maschierte man in Formation, angeführt vom Ortsbrandmeister und dessen Lebensgefährtin, zurück zum Feuerwehrhaus. In einer kleinen Feierstunde lies Bauers Stellvertreter und Nachfolger, Gerald Reinink, dessen 12 jährige Amtszeit noch einmal Revue passieren. Zum Dank erhielt Jochen Bauer von seinen Kameraden ein Präsent und einen dicken Applaus. 

Auch die Jugendfeuerwehr lies es sich nicht nehmen, mit einem Geschenk Jochen Bauer zu danken, der Maßgeblich an der Gründung der Jugendfeuerwehr mitwirkte.

 Gemeindebrandmeister Uwe Rex, der ebenfalls Kamerad der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld ist, dankte Jochen Bauer und bestätigte ihm in den den letzten 12 Jahren eine gute Zusammenarbeit in der Führung der Wehr. Gerne Erinnere er sich noch daran, wie er mit Kamerad Bauer zusammen in die Ortsfeuerwehr eintrat. 

Im Anschluss wurde dann in einer geselligen Runde gefeiert. 


„Drei Feuerwehren reichen nicht“

Gutachter für Standort in Laar – Handlungsbedarf in Hoogstede

In der Samtgemeinde Emlichheim sollte es langfristig vier Standorte mit Feuerwehren geben. Zu diesem Fazit kommt ein Gutachter in einem Bedarfsplan für den Brandschutz. Der vierte Standort sollte in Laar aufgebaut werden. Zudem sieht der Berater einen akuten Handlungsbedarf, die Platzprobleme im Gerätehaus der Ortswehr Hoogstede zu lösen und eine Absauganlage für Abgase einzubauen.

Von Manfred Münchow - Emlichheim. „Da haben wir ja einiges ins Stammbuch geschrieben bekommen“, bemerkt der Vorsitzende des Rates der Samtgemeinde, Gerhard Trüün, nachdem Jochen Siepe von der Rinke Unternehmensberatung aus Wuppertal den von ihm erarbeiteten Brandschutzbedarfsplan für die Samtgemeinde vorgestellt hat. Das Interesse ist groß. Mitglieder der Feuerwehren und des Deutschen Roten Kreuzes füllen die Zuhörerränge bei der Ratssitzung im Haus Ringerbrüggen.

Zielvorgabe bei einem Wohnungsbrand ist es, dass innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung ein Feuerwehrfahrzeug mit den ersten Kräften am Einsatzort ankommt. Dieses Ziel wird bei einem Einsatz in der Gemeinde Laar in der Regel nicht erreicht, ist sich der Gutachter sicher. Daher schlägt er langfristig den Aufbau eines Feuerwehrstandortes in Laar vor. Kurzfristig sollte neben der Zusammenarbeit mit der brandweer in Coevorden auch eine Zusammenarbeit mit der brandweer in Gramsbergen angestrebt werden.

Den „höchsten“ kurzfristigen Handlungsbedarf sieht der Gutachter bei der Lösung der Raumprobleme im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Hoogstede. Hier stehen die Fahrzeuge in einer Doppelreihe sehr dicht nebeneinander. Zudem gibt es für die Einsatzkräfte keinen Umkleideraum. Sie ziehen sich in der Enge der Fahrzeughalle um. Und das während die Motoren der Einsatzfahrzeuge bereits gestartet sind, um die Druckluftbremsen einsatzbereit zu machen. Eine Absauganlage für die Abgase gibt es aber nicht. Der Einbau einer Absauganlage für die Abgase war bereits geplant, ist von der Samtgemeinde jedoch zurückgestellt worden, um zunächst die Ergebnisse des jetzt vorgelegten Bedarfsplanes für den Brandschutz in der Samtgemeinde Emlichheim abzuwarten.

Lösen wollen die Gemeinde Hoogstede und die Samtgemeinde Emlichheim offenbar auch den eigentlichen Grund des Raumproblems: Im Gerätehaus in Hoogstede sind die Feuerwehr und das Rote Kreuz unter einem Dach untergebracht. Das in Hoogstede starke DRK hat in früheren Jahren einen ABC-Zug vorgehalten, derzeit machen die Einsatzkräfte noch regelmäßig Messungen im Grafschafter Teil eines Radius um das Atomkraftwerk Lingen.

Daher versichert der CDU-Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat und designierte Bürgermeister von Hoogstede, Fritz Berends: „Wir haben ein Interesse daran, das DRK in Hoogstede zu halten“. Man sei mit allen Beteiligten in eine Diskussion zur Lösung der Probleme eingestiegen. Konkret heißt das offensichtlich: Es wird nach einem neuen Standort für das DRK gesucht. Eigentümerin des Gerätehauses an der Bergstraße ist die Samtgemeinde, die vornehmlich ihr Platzproblem für die Feuerwehr lösen muss.

„Mit den Zuständen im Gerätehaus in Hoogstede kann man dauerhaft nicht leben“, sagt auch Kreisbrandmeister Uwe Vernim. Vor allem der Einbau einer Absauganlage für die Abgase in der Halle sei dringend geboten. Der Kreisbrandmeister will den Bedarfsplan für den Brandschutz genau studieren.

Quelle Grafschafter Nachrichten. 


Fotogalerie Tag der offenen Tür vom 26.06.2011 


Kreisleistungswettbewerbe der Grafschafter Feuerwehren in Ringe -Neugnadenfeld

 

Die Leistungswettbewerbe der Feuerwehren des Landkreises Grafschaft-Bentheim fanden in diesem Jahr am 25.06.2011 in Ringe-Neugnadenfeld  statt. Insgesamt 17 Gruppen der 19 Feuerwehren nahmen an diesem Wettbewerb teil.

Die Teilnehmer konnten in den Disziplinen “nicht wasserführende Fahrzeuge” und “wasserführende Fahrzeuge” ihr Können und ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen. Dem Schiedsrichterteam aus dem Landkreis blieb kein Fehler verwehrt. Doch es zeigte sich, dass die Gruppen vorher gut geübt hatten - die einen mehr, die anderen weniger.

Die Löschangriffübung  war in mehrere Zeittakte aufgeteilt. Schnelligkeit war in den Disziplinen “Saugleitung kuppeln”, “Wasserversorgung bis zum Verteiler”, “verlegen der B-Leitung” und “verlegen der zweiten C-Leitung” gefragt. Die Gesamtzeit (10 Minuten) durfte bei der Übung auch nicht außer Acht gelassen werden.


Die anschließende Siegerehrung nahmen der Landrat Friedrich Kethorn, Kreisbrandmeister Uwe Vernim und  Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters vor.
In der Gruppe “wasserführende Fahrzeuge” gab es folgende Platzierung: 1. FF Bad-Bentheim, 2. FF Schwartenpohl, 3. FF Gildehaus, 4. FF Uelsen, 5. FF Veldhausen, 6. FF Ringe-Neugnadenfeld, 7. FF Brandlecht,8.FF Lohne, 9. FF Georgsdorf, 10. FF Hoogstede und 11 FF Emlichheim.
In der Gruppe “nichtwasserführende Fahrzeuge” gab es folgende Platzierung: 1. FF Ohne, 2. FF Isterberg, 3. FF Schüttorf, 4. FF Wietmarschen und 5. FF Nordhorn. Zwei Wehren nahmen an den Wettbewerb nicht teil, eine Wehr wurde disqualifiziert. 


Bäckermeister Thomas Klemp überreicht den Jugendfeuerwehren
Ringe/Neugnadenfeld und Emlichheim einen Gutschein
 
Nicht nur der heilige St. Florian als Schutzpatron der Feuerwehr meint es gut mit der Jugendfeuerwehr, sondern auch die Bäckerei Klemp aus Neugnadenfeld. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion, an der sich auch die Bäckerei Klemp beteiligte, wurde eine Zeit lang ein spezielles Brot, das Floriansbrot, gebacken. Dieses Brot, welches in dem Hauptgeschäft Neugnadenfeld und in der Filiale Emlichheim angeboten wurde, unterstützt mit 20 Cent pro verkauftes Brot die Jugendarbeit in den Feuerwehren. Die Aktion endete vor kurzem. Nachdem fast 700 Floriansbrote verkauft waren, überreichte Bäckermeister Thomas Klemp den Jugendfeuerwehren Neugnadenfeld und Emlichheim je einen Gutschein mit einem aufgerundeten Betrag von 100 € für die Jugendarbeit. Für jede Jugendfeuerwehr 100 € ist schon ein schöner Betrag der auch sinnvoll für die Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt wird. Bei der Übergabe ließ der Bäckermeister durchblicken, dass eine Wiederholung durchaus möglich wäre. Es ist schon toll, dass es solche Menschen gibt, die die Jugendarbeit unterstützen und sich so für die Jugendfeuerwehren engagieren.
Foto:Andreas Heck 
Foto:Andreas Heck 
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Kreisjugendfeuerwehrtag in Georgsdorf
 
14.05.2011
Hoogsteder Jugendwehr an der Spitze
Geschicklichkeitswettbewerb beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Georgsdorf
Die Jugendfeuerwehren aus der Grafschaft und aus Coevorden trafen sich am Samstagnachmittag in Georgsdorf zum alljährlichen Geschicklichkeitswettbewerb. Als Sieger setzte sich das Team aus Hoogstede an die Spitze des Teilnehmerfeldes, gefolgt von den Mannschaften aus Ringe/Neugnadenfeld und Emlichheim.
mep Georgsdorf. Doch bevor die Jugendlichen an den Start gehen konnten, mussten sie sich noch eine Stunde gedulden, um im Festzelt dem Kreisjugendfeuerwehrtag beizuwohnen. Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Loehrke blickte in seinem Bericht auf das vergangene Jahr zurück. In den zwölf Jugendwehren der Grafschaft waren 204 Jugendliche aktiv (2009: 216). Den 27 Jugendlichen, die in die Altersabteilung wechselten, standen 44 Neuaufnahmen gegenüber. Loehrke hatte ausgerechnet, dass der Zeitaufwand aller Jugendleiter 9041 Stunden betrug, damit kamen auf jeden Leiter rund 100 Stunden. Er zollte allen Kameraden „Respekt und Anerkennung“.
Der große Gewinn der Jugendarbeit für die Gesellschaft und der Dank an die Aktiven und deren Betreuer standen auch im Mittelpunkt der Grußworte. Für den stellvertretenden Georgsdorfer Bürgermeister Georg Olthoff stelle sich die Frage „was heute getan wird für die Feuerwehr von morgen“. Der stellvertretende zweite Samtgemeindebürgermeister Hindrik Bosch aus Lage sagte, es sei „faszinierend zu erleben, wie die Feuerwehr den Brückenschlag von den Jugendlichen bis zur Alters- und Ehrenabteilung“ hinbekomme.
Es sei „fantastisch“, dass sich über 200 Jugendliche für die Gemeinschaft einsetzten, sagte der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (CDU). Es sei eine „schöne Erfahrung, dabei zu sein und sich aufeinander zu verlassen.“ Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Will fand es „richtig, bei der Jugendfeuerwehr einzusteigen.“ Er lud alle Gruppen, die noch nicht in Hannover waren, zu einem Besuch des Landtages ein. Ein hoher Mitgliederstand bei den Jugendlichen führe den Feuerwehren für ihre umfangreichen Aufgaben genügend Nachwuchs zu, stellte Landrat Friedrich Kethorn fest .Auch die Aktiven selbst würden von ihrer Arbeit profitieren, denn „wer sich ehrenamtlich engagiert, lebt länger.“ Um angesichts der demografischen Entwicklung den Mitgliederstand zu halten, regte der Bezirksjugendfeuerwehrwart Marco Lögering an, auch in der Grafschaft Kinderfeuerwehren zu gründen.
Die Wahlen bestätigten alle Funktionsträger in ihrem Amt: Daniel Loehrke (Kreisjugendfeuerwehrwart), Albert Paul (stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart), Jens Scholten (Fachbereichsleiter Wettkampf), Helmut van Wieren (Fachbereichsleiter Kasse) und Anja Even (Schriftführerin).
Dann war es soweit für die Jugendlichen: Die zehn Wettbewerbe boten eine Mischung aus Geschicklichkeit, sportlichen und kognitiven Fähigkeiten. An einigen Stationen konnte der Nachwuchs seinen sachkundigen Umgang mit feuerwehrtechnischen Geräten unter Beweis stellen. Ganz wichtig dabei: Wer in der Gruppe gut zusammen arbeitete, sammelte fleißig Pluspunkte. Natürlich kam bei diversen Spielen wie beim Nudelweiterreichen, Zielspritzen oder Luftballonaufpusten der Spaß nicht zu kurz. In der Endabrechnung standen drei Gruppen aus der Niedergrafschaft ganz vorn: Es gewannen die Jugendlichen aus Hoogstede von den Ringern/Neugnadenfeldern und den Emlichheimern.
Hier die weiteren Platzierungen:

1. JF Hoogstede
2. JF Ringe/Neugnadenfeld
3. JF Emlichheim
4. JF Lage
5. JF Nordhorn
6. JF Brandlecht
7. JF Veldhausen
8. JF Coevorden
9. JF Schüttorf
10. JF Bad Bentheim
11. JF Neuenhaus
12. JF Gildehaus
Fotos von Timo Meinderink 
 
Text Quelle: www.gn-online.de 

Brandmeistervereidigung in der Samtgemeinde Emlichheim

Während einer Ratssitzung im Haus Ringerbrüggen am 12.04.2011 hat die Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters vor kurzem als Dienstvorgesetzte zwei Feuerwehrleute vereidigt, nachdem der Samtgemeinderat vorher ihre Ernennungen in das Beamtenverhältnis auf Zeit beschlossen hatte.

Gerald Reinink aus Ringe-Neugnadenfeld wurde mit Wirkung ab den 01.11.2011 zum neuen Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld ernannt. Er löst den vorherigen Ortsbrandmeister Jochen Bauer ab.Frank Langius aus Ringe-Neugnadenfeld wurde zum neuen Stelv.Ortsbrandmeister ernannt.
Maik Hübel übernahm kommisscharisch ab den 31.03.2011 das Amt des neuen Ortsbrandmeisters der Ortsfeuerwehr Hoogstede .Er löst den bisherigen Ortsbrandmeister Jörg Züwerink ab, der vorzeitig aus dem Ehrenbeamtenverhältnis aus eigenen Wunsch entlassen wurde.
 
Im Namen des Samtgemeinderates dankte Kösters allen Ernannten für ihre Bereitschaft, die neuen Tätigkeiten auszuüben. Sie freue sich in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.
 
v.l.n.r Frank Langius,Gerald Reinink,Maik Hübel,Jörg Züwerink,GBM Uwe Rex,Daniela Kösters und der Ratsvorsitzende Gerhard Trüün.
Foto:Hartmut Gosink 
Zum Foto:
v.l.n.r Frank Langius,Gerald Reinink,Maik Hübel,Jörg Züwerink,GBM Uwe Rex,Daniela Kösters und der Ratsvorsitzende Gerhard Trüün.
Foto:Hartmut Gosink 

Umfangreiche Rettungs- und Weiterbildungsmaßnahmen durch Fa. Weber Hydraulik

Regelmäßig werden die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Emlichheimer Wehren von den Ausbildern der Fa. Weber im Umgang mit Rettungsgeräten für die Rettung von Personen aus verunfallen PKW geschult. Da es im Fahrzeugbau und im der Menschenrettung aus den verunfallten Fahrzeugen immer wieder Veränderung oder Neuerungen gibt, ist es unsere Pflicht und auch unser Willen zum Wohle unserer Mitbürger immer wieder weiter zu bilden. Am ersten Samstag im April wurde in den ersten drei Stunden die 30 Feuerwehrkameraden und Kameradinnen  aus Emlichheim, Hoogstede und Ringe / Neugnadenfeld im theoretischen Teil der Aufbau eines PKW und deren Besonderheiten erläutert und erklärt wie man mit diesen Gegebenheiten umzugehen hat. Nach der Mittagspause ging ans dann darum das theoretisch gelernte in der Tat umzusetzen und mit schweren Gerät oder auch mit ganz einfachen Mittel den Verunglückten die Situation zu erleichtern und möglichst schnell und dennoch schonend zu retten. In drei Gruppenaufgeteilt wurde an drei PKW verschiedenen Situationen dargestellt und verschiedene Rettungstechniken geübt. Am späten Nachmittag waren sich alle einig, das man eine Menge neues erfahren habe, aber es mit Sicherheit in zwei bis drei Jahren wieder was neues gibt und sich neu darauf einstellen muss.Fotos:US-Media Fot


Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt

Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Emlichheim zieht Bilanz

(Quelle Grafschafter Nachrichten)

11.03.2011 Das Jahr 2010 war für die Freiwillige Feuerwehr in der Samtgemeinde Emlichheim mit insgesamt 85 Einsätzen und weit bei mehr als 10000 Gesamtdienststunden ein sehr lebhaftes Jahr. Diese Bilanz zog Gemeindebrandmeister Uwe Rex am vergangenen Freitag bei der Jahresmitgliederversammlung. Viele Kameraden der drei Ortswehren Emlichheim, Hoogstede und Neugnadenfeld/Ringe hatten sich im Feuerwehrhaus in Emlichheim eingefunden. Eingeladen waren auch Kreisbrandmeister Uwe Vernim, Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters, die Bürgermeister aller Gemeinde und Gerbert Helweg, der über die Brandschutzbedarfsplanung referierte.

Um fast 20 Prozent seien die Stunden für den aktiven Einsatz auf 3190 gestiegen und zusammen mit den 7873 Stunden für den normalen Dienstbetrieb ergäbe das ein Gesamtdienststundenaufkommen von insgesamt 11063 Stunden, erklärte der Gemeindebrandmeister in seinem Jahresbericht. „Unsere Leistungsfähigkeit wurde auf eine harte Probe gestellt“, so Uwe Rex. Aber die derzeitig 224 Kameraden und Kameradinnen der Samtgemeinde seien bestens geschult und auch die technische Ausrüstung sei auf einem guten Niveau. Insbesondere die Anschaffung der beiden Tanklöschfahrzeuge habe sich bewährt, sodass „alle gestellten Aufgaben sauber und souverän abgearbeitet werden konnten.“, betonte Rex. Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 85 Einsä


29.01.11 - Fußballturnier der Grafschafter Feuerwehren

Die Ortsfeuerwehr Emlichheim war am vergangenen Samstag Gastgeber der diesjährigen Hallenfußballkreismeisterschaften der Grafschafter Feuerwehren. In zwei Vorrundenguppen lieferten sich die 11 Grafschafter Feuerwehren (Wietmarschen, Ringe/Neugnadenfeld, Georgsdorf, Nordhorn, Emlichheim, Bad Bentheim, Hoogstede, Veldhausen, Schüttorf, Wilsum und Uelsen) sowie die Brandweer Coecorden spannende, faire Spiele.
In den Halbfinalspielen setzten sich Georgsdorf mit 4:1 gegen Schüttorf und Wietmarschen mit 5:4 nach Neunmeterschießen gegen Coevorden durch. Das Spiel um Platz 3 gewann die Brandweer Coevorden mit 3:0 gegen die Ortsfeuerwehr Schüttorf, die somit  als Vierter Ausrichter für das Turnier 2012 ist. In einem spannenden Finale setzte sich die Ortsfeuerwehr Wietmarschen mit 2:1 gegen Titelverteidiger Georgsdorf durch. Der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Johannes Schoemaker, der  Bürgermeister der Gemeinde Emlichheim Heinrich Strenge und Ortsbrandmeister Reinhard Peters überreichten die Siegerpokale, die von ortsansässigen Firmen gesponsert wurden. Zum besten Torwart wurde der Emlichheimer Andreas Batterink gewählt. Bester Torschütze wurde mit 14 Treffer Sander Voortmann aus Coevorden.

Das Foto zeigt die Manschaft der Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld.

Foto:Oliver Loh 


„Florians Brot“ kaufen und die Jugendfeuerwehr unterstützen
 
Bäckerei Klemp aus Neugnadenfeld startet Spendenaktion
für die Jugendfeuerwehren Neugnadenfeld und Emlichheim
 
 
Ringe, den 23.01.2011 . Florian gilt als Schutzpatron sowohl der Feuerwehr als auch der Bäcker. Jetzt steht der Name Pate für eine Spendenaktion der Bäckerei Klemp. Ab sofort können Kunden der Bäckerei mit dem Kauf eines „Florian Brotes“ etwas Gutes tun:
Ein Teil des Erlöses von jedem Aktions-Brot fließt direkt in die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehren Ringe-Neugnadenfeld und Emlichheim.
Das Florians Brot ist ab den 31.01.2011 bei der Bäckerei Klemp in Neugnadenfeld und Emlichheim erhältlich. Von jedem verkauften Brot spendet die Bäckerei 20 Cent für die Arbeit der Jugendfeuerwehren Neugnadenfeld und Emlichheim. Die Bäckerei macht sich mit dieser Aktion stark für die lokalen Belange.
„Wir freuen uns, die Jugendlichen vor Ort mit ihrem Engagement zu stärken und ihnen finanziell unter die Arme greifen zu können“ meint Bäckermeister Thomas Klemp. Er hofft auf große Resonanz bei seinen Kundinnen und Kunden und bekräftigt: „ Das Geld fließt in eine wirklich sinnvolle Jugendarbeit hier bei uns vor Ort. Außerdem handelt es sich um ein ganz hervorragendes schmeckendes Brot.“
Die Idee zum Namen Florians Brot kam nicht von ungefähr: Florian gilt sowohl für die Feuerwehr wie auch für die Bäcker als Schutzpatron. Die Aktion ist zunächst auf 8-12 Wochen angelegt. Die Brote sind in allen beiden Filialen der Bäckerei Klemp erhältlich und leicht erkennbar an der feuerwehr-roten Banderole mit der Aufschrift „Florians-Brot“.
Foto:Gerald Reinink 

Gerald Reinink wird neuer Ortsbrandmeister
 
 
14.01.11 
Die 29 aktiven Mitglieder der Feuerwehr Ringe-Neugnadenfeld haben im vergangenen Jahr eine große Anzahl an  ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Dies ging aus dem Bericht von Ortsbrandmeister Jochen Bauer hervor, den er während der Jahreshauptversammlung vortrug. Viele der geleisteten Stunden kamen bei Einsätzen  und sonstige Aktivitäten zustande (Insgesamt 3479,75 Stunden).
 
8 Mal rückte die Wehr zur Brandbekämpfung und 13 Mal zu technischen Hilfeleistungen aus. Außerdem gab es 3 Fehlalarme. Insgesamt entstanden so 936 Einsatzstunden. Das sind 669 Einsatzstunden mehr wie im Vorjahr. Ausschlaggebend für die vielen Einsatzstunden waren vor allen dingen die drei Großbrände und die Sturm- und Hochwasserkatastrophen im Sommer.
Die alljährliche Großübung der drei Gemeindewehren fand am 10.11.10 an der Tankstelle K15 in Hoogstede statt. Die Übung beinhaltete das Löschen und Sichern eines Gastank’s und Absichern von anderen Gefahrquellen. Retten eingeklemmter Personen aus 2 Pkws und Bergen bzw. Abdichten von Gefahrgut unter CSA. Dazu Wasserförderung über lange Strecken. Die Übung wurde von unserem Kameraden Gerald Reinink organisiert. Die Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft, die am 27.08.2010 in Neugnadenfeld stattfinden sollte, viel dem Hochwasser in Osnabrück und Umgebung zum Opfer. Hier wurde Katastrophenalarm ausgelöst, so dass die Kreisfeuerwehrbereitschaft ausrücken musste um Ortsteile in Osnabrück leer zu pumpen. 8 Kameraden aus der Ringer Feuerwehr nahmen daran teil und waren dort 17 Std. im Einsatz.
 
4 Wehrmänner besuchten den Truppmann 2 Lehrgang, 4 den Atemschutzlehrgang. An einem Motorsägenlehrgang nahmen 4 Kameraden teil. Ein Kamerad nahm an einem Truppführerlehrganglehrgang und einer nahm an einen Lehrgang “Ausbilder in der Feuerwehr“ in Loy teil.
 
Auch in diesem Jahr fanden wieder Wahlen, Ernennungen und Beförderungen statt.
Da Ortsbrandmeister Jochen Bauer sein Amt nach 12 Jahren am 31.10.11 niederlegt, musste ein neuer Ortsbrandmeister gewählt werden. In geheimer Wahl wurde Gerald Reinink gewählt. Frank Langius wurde zum Stellv. Ortsbrandmeister gewählt. Frido Helweg wurde einstimmig zum neuen Kassenwart ernannt. Zum Feuerwehrmann wurde Steve Barth ernannt. Thomas Hesselink und Jörn Robbert wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Neuer Beisitzer im Gemeindekomando ist Thomas Hesselink.
 

Frank Langius, Jugendfeuerwehrwart berichtete über die Jugendfeuerwehr. Am 31.12.2010 hatte die Jugendfeuerwehr Ringe/ Neugnadenfeld einen Mitgliederstand von 17 Jugendlichen, 14 Jungen und 3 Mädchen, im Alter von 10 bis 17 Jahren. Kevin Stegink und Tobias Pieper wechselten von der Jugendfeuerwehr in die Aktive Wehr.
Vom 24.06.2010 – 27.06.2010 fand das Highlight des Jahres statt. Die Jugendlichen fuhren ins Zeltlager nach Westoverledingen in der Nähe von Leer. Auf dem Programm standen eine Draisinenfahrt, verschiedene sportliche Angebote, Spiele und natürlich Spaß im und am See des Campingplatzes. Bei spitzen Wetter und guter Laune hatten die Jugendlichen sehr viel Spaß und auch die Betreuer hatten ein relativ ruhiges Wochenende, denn die Jugendlichen verhielten sich vorbildlich.
Die Abnahme Jugendflamme 2 fand am 25.09.2010 ebenfalls bei uns in Ringe statt. Dazu kamen aus allen Jugendfeuerwehren des Landkreises Jugendliche um an der Prüfung teilzunehmen.
Im Jahr 2010 hatten gab es drei Neuaufnahmen und ein Jugendfeuerwehrmann wurde in die Aktive Wehr übernommen. Es ist geplant im Jahr 2011 noch weitere Jugendliche aufzunehmen.
 

Fritz Merz, Sprecher der Alter u. Ehrenabteilung berichtete, dass die 12 Angehörigen der Alters -und Ehrenabteilung nach wie vor noch sehr Aktiv auf Samtgemeindeebene sind.
 
Der zweite stellvertretende Gemeindebrandmeister Udo Jacobsen bedankte sich für die geleistet Arbeit, welche die Ringer Feuerwehrmänner vollbracht haben.Der bei der Samtgemeinde beantragte Rettungssatz ist bei den Mitgliedern der Feuerwehrkommission nicht mehr auf taube Ohren gestoßen, so Jacobsen. Man will den Antrag befürworten, wenn der Bedarfsplan für die Feuerwehren, den die Samtgemeinde in Auftrag gegeben hat, dieses für Ringer Feuerwehr vorsieht.
 
Kreisbrandmeister Uwe Vernim betonte die Bedeutung der Alters und Ehrenabteilung bei den Feuerwehren. Der in der Samtgemeinde Emlichheim in Auftrag gegebener Brandschutzbedarfsplan und dessen Ergebnisse muss binnen 5 Jahre umgesetzt werden, so Vernim.Außerdem berichtete er, dass die digitale Alarmierung  Ende 2011 in der Grafschaft in Betrieb genommen werden soll.
 
 
Bürgermeister Jan Willhelm Pol bedankte sich bei den Wehrmännern für die Hochmotivierte Einsatzbereitschaft. Pol betonte weiterhin, das der Bau des neuen Feuerwehrhauses ein richtiger schritt in die Zukunft war.

 

 v.l.n.rBürgermeister Jan Wilhelm Pol,Geimeindebrandmeister Uwe Rex,Kreisbrandmeister Uwe Vernim,Steve Barth,Frido Helweg,Jörn Robbert,Thomas Hesselink,der noch stellv.Ortsbrandmeister Gerald Reinink,der zukünftige stellv.Ortsbrandmeister Frank Langius,zweiter stellv.Gemeindebrandmeister Udo Jacobsen,sowie der noch amtierende Ortsbrandmeister Jochen Bauer
 

 

v.l.n.r.Gerald Reinink,Jochen Bauer,Frank Langius

Fotos:Hartmut Gosink 


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